7. October 2026

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Start-ups

Ozeaniens Startup-Woche: Australien schickt Gründer ins Silicon Valley – Neuseeland erlebt Licht und Schatten

Ozeaniens Startup-Woche: Australien schickt Gründer ins Silicon Valley – Neuseeland erlebt Licht und Schatten

Australien und Neuseeland hatten in dieser Woche weniger spektakuläre Mega-Finanzierungen zu bieten als Europa oder die USA. Dafür zeigt sich dort eine andere Entwicklung: Startups sollen früher international denken.

Der australische Venture-Capital-Investor AirTree erweitert sein Frontier-Programm nach San Francisco.

Gründer aus Australien und Neuseeland sollen dadurch bereits in einer sehr frühen Phase direkten Zugang zum amerikanischen Technologieökosystem erhalten.

Für teilnehmende Gründer ist ein Investment über einen SAFE von 250.000 US-Dollar vorgesehen.

Die Botschaft ist eindeutig:

Australische Unternehmen sollen nicht erst nach Amerika gehen, wenn sie bereits groß sind.

Sie sollen dort von Anfang an Netzwerke aufbauen.

Neuseeland: Cleantech mit Problemen

Aus Neuseeland kam gleichzeitig eine weniger erfreuliche Nachricht.

Das Cleantech-Unternehmen Hydroxsys ging in freiwillige Administration, nachdem Investoren ihre Unterstützung zurückgezogen hatten.

Der Fall erinnert daran, dass gerade ClimateTech häufig besonders kapitalintensiv ist.

Zwischen erfolgreichem Pilotprojekt und industrieller Skalierung liegt ein Tal, in dem sehr viel Geld verbrannt werden kann.

Gleichzeitig wächst die Technologie-Infrastruktur

Neuseeland investiert weiter in Rechenzentren, Cybersecurity und Energieinfrastruktur.

Christchurch-basierte Unternehmen wie Evnex profitieren außerdem vom Ausbau intelligenter Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge.

Damit bleibt Ozeanien ein vergleichsweise kleiner Startup-Markt.

Seine Stärke liegt aber in Bereichen, in denen die Region natürliche Testbedingungen besitzt:

Energie, Landwirtschaft, ClimateTech, MiningTech und erneuerbare Infrastruktur.

Nicht jedes nächste Unicorn muss schließlich einen Chatbot bauen.

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