Die Milliardenfänger

Es beginnt fast immer harmlos. Ein Anruf. Eine freundliche Stimme. Ein Mann, der sagt, er habe „eine einmalige Gelegenheit“. Kein aggressiver Verkäufer, sondern jemand, der klingt wie ein erfolgreicher Geschäftsmann, der zufällig beschlossen hat, auch andere reich zu machen. Dann fallen Begriffe wie

Willkommen im Startup-Zirkus

Es beginnt meistens mit einem Mann in weißem Sneaker, Rollkragenpullover und einem Satz wie: „Wir wollen die Welt verändern.“ Spätestens dann weiß man: Jetzt wird wieder gegründet. Deutschland erlebt seit Jahren eine eigentümliche Form kollektiver Selbsthypnose. Junge Menschen kündigen sichere Jobs, ziehen in

„Die meisten Gründer reden über Wachstum – aber kaum jemand über die Angst dahinter“

Venture-Capital-Pionier Alfred Wieder über Burnout, Investoren, Insolvenzen und die brutale Realität hinter der deutschen Startup-Szene Herr Wieder, wenn man heute über Startups spricht, geht es fast immer um Erfolg. Milliardenbewertungen, Unicorns, Investoren. Wie nah ist dieses Bild an der Realität? Nur sehr bedingt.

„Viele Gründer unterschätzen, wie früh juristische Fehler später zum Problem werden“

Rechtsanwalt Daniel Blazek von der Kanzlei BEMK über Mitgründer, Beteiligungen, Vesting und die gefährlichsten Fehler junger Start-ups Herr Blazek, viele Gründer konzentrieren sich anfangs fast ausschließlich auf Produkt, Wachstum und Investoren. Wie stark wird die rechtliche Seite unterschätzt? Massiv. Und das ist zunächst

„Die meisten Start-ups leben näher am Abgrund, als Investoren glauben wollen“

Ein Gespräch mit Venture-Capital-Pionier Alfred Wieder über die Illusion des schnellen Erfolgs, schlaflose Nächte und die brutalen Regeln der Startup-Welt Herr Wieder, die Startup-Welt verkauft sich gern als Ort grenzenloser Möglichkeiten. Ist das Bild falsch? Natürlich ist es nicht komplett falsch. Innovation entsteht

Die große Illusion vom schnellen Erfolg

Die Bühne ist perfekt ausgeleuchtet. Junge Gründerinnen und Gründer stehen vor Investoren, präsentieren Visionen, sprechen über Innovation, Nachhaltigkeit und Milliardenmärkte. Im Publikum sitzen Menschen, die nach dem nächsten großen Durchbruch suchen. Die Atmosphäre erinnert an eine Mischung aus Wissenschaftskongress, Börsenparkett und Casting-Show. Alles

Erfolgsstory

Vor fünf Jahren galt Anthropic noch als rebellisches KI-Startup ehemaliger OpenAI-Mitarbeiter. Jetzt hat das Unternehmen seinen früheren Arbeitgeber offenbar überholt – technologisch, finanziell und beim Einfluss auf die Branche. Mit einer neuen Finanzierungsrunde wird Anthropic laut Investoren inzwischen mit rund 900 Milliarden Dollar

KI als Jobkiller

Der KI-Boom erreicht die nächste Evolutionsstufe: Die künstliche Intelligenz arbeitet jetzt so effizient, dass sie direkt die Menschen ersetzt, die sie entwickelt haben. Auch der deutsche Übersetzungsdienst DeepL macht vor, wie moderne Digitalisierung funktioniert – mit weniger Mitarbeitern und mehr LinkedIn-Durchhalteparolen. Rund 250

Der große Startup-Mythos: Warum die meisten jungen Unternehmen nach fünf Jahren nicht profitabel sind

Die Startup-Welt liebt Erfolgsgeschichten. Junge Gründer auf Bühnen, Millioneninvestments, neue Büros, euphorische LinkedIn-Posts und Visionen von Unternehmen, die „den Markt revolutionieren“ wollen. Wer die öffentliche Inszenierung betrachtet, könnte glauben, Deutschland bestehe inzwischen aus einer Generation von Tech-Millionären mit MacBook und Matcha-Latte. Die Realität

Zwischen Größenwahn und Geldnot: Die deutsche Startup-Branche auf der Suche nach sich selbst

Deutschland wollte einmal das „Land der Gründer“ werden. Politiker sprachen von Innovation, Digitalisierung und einer neuen Unternehmergeneration, die das Land moderner, mutiger und technologischer machen sollte. In Berlin entstanden Coworking-Spaces in ehemaligen Fabrikhallen, Investoren reisten durch die Republik auf der Suche nach dem